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Longevity – gesund und fit bis ins hohe Alter

Longevity – gesund und fit bis ins hohe Alter

Das Ideal des möglichst langen, glücklichen, gesunden Lebens ist so alt wie die Menschheit. In den vergangenen Jahrzehnten haben vor allem die medizinischen Erkenntnisse über den menschlichen Alterungsprozess einen positiven Einfluss auf die Ernährungs-, Bewegungs- und Erholungsgewohnheiten auch junger Menschen ausgeübt – nicht zuletzt, weil die Menschen auch immer älter werden. Hinzu kommen die Fortschritte in Bereichen wie der regenerativen Medizin, der Altersmedizin (Geriatrie) oder auch der Gentherapie, durch die typische altersbedingte Einschränkungen wie zum Beispiel Gefäßprobleme, Gelenkverschleiß, Knochenschwund oder Inkontinenz erfolgreich verzögert bzw. behandelt werden können.

Voraussetzung für die individuelle Gesundheitserhaltung bzw. Krankheitsvermeidung (Prävention) ist allerdings das Bewusstsein der eigenen körperlichen, geistigen und seelischen Ressourcen und ein verantwortungsvoller Umgang mit denselben. Diese persönliche Fähigkeit, ein gesundes und dadurch idealerweise langes Leben zu führen, nennt sich „Longevity“. Longevity hat sich mittlerweile zu einem echten gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Trend enttwickelt, was die zunehmenden Forschungen zu gesundem Altern, die steigenden Investitionen in Technologien für Langlebigkeit und die erhöhte öffentliche Wahrnehmung von Gesundheits- und Präventionsthemen belegen. Der Fokus der Longevity-Lebensweise liegt dabei auf konkreten alltäglichen Maßnahmen, die das Altern verzögern und chronische Krankheiten wie Herzerkrankungen, Diabetes oder Demenz lindern oder gar vermeiden helfen.

Alle möchten lange leben, aber niemand will alt werden.

Jonathan Swift

Um sich die persönliche Lebensweise bewusst zu machen und diese positiv zu beeinflussen, kommen dabei immer häufiger tragbare Computersysteme – so genannte „Wearables“ – zum Einsatz, die über Körpersensoren wie Uhren oder Armbänder physiologische Daten erfassen und mithilfe von entsprechenden Apps auswerten. So können individuelle Verhaltens-Tipps für die alltägliche Lebensführung im Zusammenhang mit Bewegung, Ernährung, Erholung / Schlaf, Belastungen / Stress etc. zur Verfügung gestellt werden.

tergoplus bietet gezielte gymnastische Körperübungen unter medizinischer elektrischer Muskelstimulation. Solche EMS-Trainings können einen spezifischen Beitrag zur „Longevity“ leisten, da sie verschiedene physiologische und gesundheitliche Parameter deutlich verbessern, die eng mit einem langen und gesunden Leben verbunden sind. Hier sind die wichtigsten Aspekte:

Der Verlust von Muskelmasse ist ein natürlicher Alterungsprozess, der häufig mit einer verringerten Lebensqualität und Mobilität einhergeht. Im Krankheitsfalle nennt man diesen Muskelschwund Sarkopenie. EMS-Training kann effektiv helfen, Muskelmasse aufzubauen oder zu erhalten, da es gezielt auch schwer aktivierbare Muskelfasern wie die Typ-II-Fasern stimuliert, die bei konventionellem Krafttraining oft weniger aktiviert werden. Die Tiefenwirkung des EMS-Trainings kann dabei unspezifizierte Rückenschmerzen und Beckenbodenschwäche kurzfristig und nachhaltig reduzieren. Die durch regelmäßiges tergoplus-Training gesteigerte Muskelkraft unterstützt die Bewegungsfähigkeit sowie die Körperspannung und Körperhaltung und reduziert das Risiko von Stürzen, die insbesondere im Alter zu schweren Komplikationen führen können.

EMS-Training verstärkt die Gewebe-Durchblutung und verbessert die Regeneration des stimulierten Muskel- und Bindegewebes. Ein strafferes und gesünderes Körpergefühl ist die unmittelbare Folge. Zudem erhöhen regelmäßige Trainings bei tergoplus den Kalorienverbrauch und können den Blutzuckerstoffwechsel verbessern. Dies ist entscheidend, um Stoffwechselerkrankungen wie Typ-2-Diabetes vorzubeugen, die die Lebensspanne negativ beeinflussen können. Die EMS-Trainings haben zudem das Potenzial, Entzündungsmarker zu senken, die oft mit chronischen Krankheiten wie Arthritis oder Rheuma und mit dem Altern in Verbindung stehen, ohne natürlich eine medizinisch notwendige Behandlung ersetzen zu können.

Bei einem intensiven EMS-Training können innerhalb von nur 20 Minuten bis zu 550 kcal verbrannt werden – ein Wert, der bei klassischem Krafttraining in solch kurzer Zeit nicht nicht erreichbar ist. Die mithilfe der wöchentlichen Trainingseinheiten erhaltene bzw. aufgebaute Muskelmasse erhöht den kalorischen Grundumsatz des Körpers, was bei einer entsprechend angepassten Ernährung mit einem erhöhten Fettabbau einhergehen und so die Körperzusammensetzung signifikant ändert kann.

Regelmäßiges EMS-Training kann die Knochendichte verbessern oder deren Abbau verlangsamen, indem es durch die elektrisch unterstützten Muskelkontraktionen mechanische Spannungen auf die Knochen ausübt, die deren Remodellierung fördern. Dies ist besonders wichtig zur Prävention von Osteoporose.

EMS-Training verbessert die Durchblutung und unterstützt die Funktion des Herz-Kreislauf-Systems, indem es die periphere Muskel-Venenpumpe aktiviert. Dies kann helfen, Blutdruck und Herzfrequenzvariabilität zu optimieren, die wichtige Marker für die Langlebigkeit sind. Auch wenn aktuelle Herzerkrankungen oder kürzlich implantierte Stents eine Kontraindikation für EMS-Training darstellen, kann nach Rücksprache mit dem behandelnden Arzt ein individuell angepasstes Training eine schonende Möglichkeit bieten, das Herz-Kreislauf-System effektiv zu stärken.

EMS-Training ist eine schonende Alternative zum klassischen Krafttraining an Geräten oder mit Hanteln, da diese Trainingsform die Gelenke weniger bis gar nicht belastet. Es ermöglicht daher älteren oder verletzungsanfälligen Personen, ein effektives Training durchzuführen, ohne sich überlastenden mechanischen Beanspruchungen auszusetzen.
Die verbesserte Muskel- und Geweberegeneration und auch spezielle tergoplus-Entspannungstrainings tragen zu einem niedrigeren Stresslevel bei, was sich insgesamt positiv auf die Gesundheit und das Altern auswirkt. Schließlich erzeugen die elektrische Stimulation des Zentralen Nervensystems und die dadurch erfolgenden, durch den eigenen Körper ausgelösten Muskelkontraktionen nach dem Training ein positives Körpergefühl und ein „Sich in der eigenen Haut wohlfühlen“ und sorgen für eine bessere Schlafqualität.

Studien deuten darauf hin, dass EMS-Training die Freisetzung von Wachstumshormonen und anderen anabolen Hormonen fördern kann. Diese Hormone spielen eine Schlüsselrolle bei der Zellreparatur und dem Erhalt der Körperfunktionen im Alter.
Die bislang bekannten positiven Effekte von EMS-Training bei Krebserkrankungen werden seit geraumer Zeit vertiefend analysiert. Seit Oktober 2024 arbeitet auch ein neues Forscherteam des Instituts für Muskuloskelettale Medizin am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) an der Erforschung der grundsätzlichen Zusammenhänge zwischen Muskelaufbau und Stoffwechselgesundheit.

Insbesondere denjenigen Menschen, die aufgrund von Alter, Krankheit oder Bewegungsmangel eingeschränkt sind, bietet EMS-Training eine effektive Möglichkeit, den Körper zu aktivieren und die Folgen von Inaktivität wie Kreislaufprobleme oder Muskelatrophie zu minimieren. Das Prinzip der Regelmäßigkeit des EMS-Trainings (im Normalfall 1x pro Woche für 20 Minuten) und der damit verbundene persönliche Austausch mit dem eventuellen Trainingspartner und dem tergoplus-Team fördern die Kontinuität dieser sport- und gesundheitstherapeutischen Maßnahme und fördern somit deren nachhaltigen Erfolg.


Elektrische Muskelstimulation (EMS) bei tergoplus ist ein hochwirksames medizinisches Muskelaufbautraining, das Longevity (Langlebigkeit) gezielt unterstützt. Die regelmäßigen Trainingeinheiten leisten einen wertvollen Beitrag zur Erhaltung von Gesundheit, Mobilität und einer hohen Lebensqualität in jedem Alter. In Kombination mit einer gesunden Lebensweise entfaltet es sein maximales Potenzial. Das EMS-Training bei tergoplus ist besonders für Menschen geeignet, die konventionelle Trainingsmethoden nicht ausführen können oder wollen. [tp]